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WAZ Die Kräfte in Wattenscheid bündeln

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Hans Balbach, Dr. Ernst Kratzsch, Dr. Gudrun Altgassen und Moderator Stefan Postert

Licht und Schatten bietet Wattenscheid mit seiner Innenstadt, auch in den Stadtteilen ist nicht alles zum Besten bestellt. Den Schwachstellen und Defiziten entgegen zu steuern, oder besser: Probleme erst gar nicht aufkommen zu lassen – dazu sollen Verwaltung, Politik, Bürger und Immobilienbesitzer künftig stärker zusammenarbeiten.

Das war einhelliger Tenor der Talkreihe „Gott und die Welt“, die sich diesmal mit dem lokalen Thema „Wattenscheid – was ist zu tun? Gestalten in Zeiten der Krise“ befasste. Rund 100 Besucher kamen am Montagabend in die Friedenskirche, um mitzudiskutieren und den Podiumsteilnehmern zuzuhören. Dort saßen mit Bezirksbürgermeister Hans Balbach, Stadtbaurat Dr. Ernst Kratzsch, Dr. Gudrun Altgassen sowie dem Moderator Ulrich Postert (IHK) Fachleute, die die Entwicklung in Wattenscheid seit Jahren nicht nur miterleben, sondern auch mitgestalten wollen.

Die Einzelhandels-Entwicklung in der Wattenscheider Innenstadt, Schulschließungen, Verfall von Wohnquartieren, Verkehrsprobleme, Aufgabe kommunaler Friedhöfe – die Themenpalette war breit gefächert. Ziel müsse sein, zur Lösungssuche die Akteure an einen Tisch zu holen, sei es in Stadtteilkonferenzen oder an Runden Tischen: Verwaltung, Hausbesitzer, Politik sowie engagierte Bürger, Institutionen und Gruppen. „Wichtig ist, den gemeinsamen Dialog zu fördern, die Kräfte zu bündeln und dass alle an einem Strang ziehen“, so der Bezirksbürgermeister Hans Balbach. Die Ansiedlung des Gertrudiscenters vor Jahren sei ein wichtiger Beitrag gegen die drohende Verödung der Innenstadt gewesen; weitere stützende Maßnahmen seien nötig. „Viele Menschen setzen sich mit Herzblut für Wattenscheid ein, diese gilt es mitzunehmen, um Wattenscheid nach vorne zu bringen. Die Identifikation ist auch nach der Eingemeindung sehr groß.“

Die Stadt Bochum steht in der Pflicht, mehr für Wattenscheid und seine Stadtteile zu tun – das wurde in der Runde und in den kritischen Anmerkungen der Besucher deutlich. Sie müsse auch privates Engagement stärker unterstützen. Kritisch merkte Wolfgang Dressler, Vorsitzender der Werbegemeinschaft Wattenscheid, an, ob denn die Mittel in Bochum gerecht verteilt werden. „In Wattenscheid lebt fast ein Viertel der Bevölkerung von Bochum, doch wir haben hier das Gefühl, dass die Gelder nicht gerecht verteilt sind“ – und blickte z.B. auf die Mittel beim Stadtmarketing: „Nur zwei bis drei Prozent gehen nach Wattenscheid.“

Die Stadt wolle auch künftig Impulse für Wattenscheid setzen, so Stadtbaurat Dr. Ernst Kratzsch. Dazu zählten derzeit unter anderem die Bebauung an der Ecke Voede-/Friedrich-Ebert-Straße (die alte Schule soll abgerissen werden), der Weiterbau der Ortsumgehung Günnigfeld sowie das Verhindern von weiteren Spielhallen und Wettbüros. Zum Stichwort Innenstadt-Entwicklung: Die evangelische Gemeinde Wattenscheid plant einen Neubau an der Kirche am Alten Markt – Ersatz fürs Ludwig-Steil-Haus, das dann geschlossen wird.

Wie wichtig bürgerschaftliches Engagement ist, zeigt nachhaltig auch das „Bündnis Leithe“, das sich seit zwei Jahren für den Stadtteil einsetzt, „um ihn für die Menschen lebens- und liebenswert zu erhalten und zu machen“, wie Gudrun Altgassen betonte.

Seit 2007 wird in der Friedenskirche die Talkrunde „Gott und die Welt“ durchgeführt, die Veranstaltergemeinschaft besteht aus Bezirksvertretung, Werbegemeinschaft, Ev. Kirchengemeinde Wattenscheid und dem Klaus-Steilmann-Berufskolleg.
Für einen kritisch-humorvollen Blick aufs Thema sorgte am Montag der Wattenscheider Kabarettist Jürgen Dieckmann, der als Koch „Heino Hunger“ den Essenswagen durch die Kirche schob, angesichts magerer Zeiten saure Gurken und Seitenhiebe verteilte: „Eigentümer bleiben unflexibel, nehmen lieber den Leerstand in Kauf. Die Stadt sagt an der Hochstraße Nein zu einem Lebensmittelgeschäft wegen fehlender Parkplätze, doch lässt dort eine Spielhalle zu. Statt blühender Landschaften gibt es Sägespäne auf den städtischen Blumenbeeten.“

Ralf Drews, WAZ-Wattenscheid, 26.06.2012

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1451 und 1635 verbrannte fast die ganze Stadt bis auf den Turm der St. Gertrudis-Kirche.

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Termine 2018

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34. Wattenscheider Weinfest
14.09.2018
Programm auf dem Alten Markt.
15.09.2018
Programm auf dem Alten Markt.
16.09.2018
Programm auf dem Alten Markt, sowie ein verkaufsoffener Sonntag in der Wattenscheider Innenstadt.

Programm

Adventsmarkt der Möglichkeiten
Auf der Kirchburg
Vom 30.11.2018 bis 02.12.2018
Weihnachtliches in Wattenscheid.

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